Polizei vermutet linksradikalen Hintergrund

Brandanschlag auf BOS-Funkanlage in Leipzig

Auf einen Basisstation des BOS-Funks in Leipzig wurde in der Nacht auf Donnerstag ein Brandanschlag verübt. Vermutlich gegen 23 Uhr schnitten die bisher unbekannten Täter ein Loch in den Zaun der Anlage, durchschnitten mehrere Kabel und setzten Schaltkästen in Brand. Dadurch wurde der Funkverkehr der BOS gestört – in welchem Umfang wurde nicht mitgeteilt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf eine halbe Million Euro.

Die Anlage befindet sich neben der ehemaligen Verkehrspolizeiinspektion, die nachts nicht besetzt ist. Über die Sendestation wird nicht nur die Polizei versorgt, sondern auch alle anderen BOS-Einrichtungen wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz.

Die Ermittlungen  führt das Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum mit Sitz in Leipzig, zum jetzigen Zeitpunkt kann ein linksradikaler Hintergrund nicht ausgeschlossen werden – möglicherweise mit Bezug auf die im Dezember in Leipzig stattfindende Innenministerkonferenz.

 

 

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