„Moderne Ausrüstung für Einsatzkräfte“

Brandenburg übergibt 34 Fahrzeuge an HiOrgs

Quelle: BBK

Der Katastrophenschutz in Brandenburg wird weiter verbessert. Innenminister Karl-Heinz Schröter hat heute auf dem Luisenplatz in der Landeshauptstadt offiziell 28 Fahrzeuge an die unteren Katastrophenschutzbehörden übergeben. Sie werden von den Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Arbeiter Samariter Bund und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft genutzt.

Quelle: MIK Brandenburg
Quelle: MIK Brandenburg

Insgesamt sind 34 Fahrzeuge im Wert von 8,4 Millionen Euro hergestellt und ausgeliefert worden. Das Land hat die Anschaffung im vergangenen Jahr mit 5,8 Millionen Euro gefördert. Mehr als 400.000 Euro steuerte der Bund bei, der bei der feierlichen Übergabe durch den Vizepräsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Dr. Thomas Herzog, vertreten war.

 

Bei der Übergabe betonte Innenminister Schröter: „Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit ihren hunderten vor allem ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen leisten großartige Arbeit. Ihre Arbeit ist aber nur dann wirksam, wenn die Einsatzkräfte auf moderne Ausrüstung zugreifen können. Das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Technik ist im Katastrophenschutz von elementarer Bedeutung: Denn bei schwierigen Einsätzen zählt oft jede Sekunde. Umso mehr freue ich mich, heute offiziell die Fahrzeuge übergeben zu dürfen, die im vergangenen Jahr angeschafft wurden.“

Auf dem Luisenplatz wurden 28 der insgesamt 34 Fahrzeuge präsentiert. Dazu gehörten sechs kleinere Einsatzleitwagen (ELW 1) zur Führung von Einsatzverbänden oder Einsatzabschnitten und sieben große Einsatzleitwagen (ELW 2) zur operativ-taktischen Führung sämtlicher Einsatzeinheiten in Katastrophenfällen. Außerdem wurden sechs Gerätewagen und ein Abrollbehälter zur Bestimmung und Beseitigung von Gefahrgut sowie sechs Krankentransportwagen gezeigt. Für interessierte Besucher war auch die mobile Reinigungsanlage für mit schädlichen Stoffen in Kontakt gekommene Einsatzkräfte (Gerätwagen Dekon P) aufgebaut worden, die das Land zusammen mit einem Schlauchwagen (SW KatS) vom BBK für den ergänzenden Katastrophenschutz zugewiesen bekommen hat.

Neue Vereinbarung unterzeichnet

Außerdem haben das Land und die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Arbeiter-Samariter-Bund und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft eine neue Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Sie regelt unter anderem Art und Umfang der Zusammenarbeit im Katastrophenfall und legt erstmals konkret fest, welche Einsatzfahrzeuge die Hilfsorganisationen über die Strukturen des Katastrophenschutzes hinaus zur Verfügung stellen können. Hierbei handelt es sich insbesondere um Motorradstaffeln, Rettungshundestaffeln, Notunterbringungskapazitäten oder Transportfahrzeuge wie Krankentransportwagen, Rettungswagen oder Kleinbusse.

Schröter: „Mit der neuen Vereinbarung stellen das Land und die mitwirkenden Hilfsorganisationen ihre jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage. Sie bündelt die Ressourcen und verbessert damit den Schutz der Bevölkerung in Brandenburg. Gleichzeitig unterstreichen wir auch die besondere Bedeutung, die die Hilfsorganisationen für die Gefahrenabwehr im Land Brandenburg haben. Mit ihren rund 1.400 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sind die Hilfsorganisationen eine wesentliche Stütze im Katastrophen- und Zivilschutz und ein unverzichtbarer Bestandteil im System der integrierten Hilfeleistung in Brandenburg.“

Nach der Unterzeichnung übergab der Innenminister die präsentierten Fahrzeuge an ihre Nutzer. Anschließend konnten Besucher einen Blick auf die Fahrzeuge werfen und sich von den Einsatzkräften über ihre Arbeit informieren lassen.

Quelle: PM Innenministerium Brandenburg

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