Einjährige Testphase gestartet

NRW: Mit Dashcams gegen Rettungsgassen-Blockierer

von Bubinator [GFDL oder CC BY-SA 3.0], vom Wikimedia Commons

Die nordrhein-westfälische Autobahnpolizei beschreitet neue Wege bei der Verfolgung von Rettungsgassen-Blockierern. In einer einjährigen Testphase werden 50 Fahrzeuge der Autobahnpolizei mit sog. Dashcams, kleinen Kameras auf dem Armaturenbrett, ausgestattet. Diese swerden anlassbezogen aktiviert und ermöglichen so die nachträgliche Verfolgung von hartnäckigen Verweigerern.  „Die Kameras werden nur bei hartnäckigen Rettungsgassenmuffeln eingeschaltet. Verkehrsteilnehmer, die sich an die Regeln halten, müssen sich daher keine Sorgen machen.„, so NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU).

Die Rettungsgasse muss grundsätzlich schon bei stockendem Verkehr gebildet werden. Ende 2017 wurden die Strafen für Blockierer deutlich erhöht. Es können Geldbußen zwischen 200 und 320  EUR verhängt werden sowie zwei Punkte bei Verkehrsregister in Flensburg eingetragen werden. Außerdem droht ein einmonatiger Führerscheinentzug.

 

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